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Lernfeld 8 · Prüfung Teil 2

Softwareentwurf mit UML

Softwareentwurf mit UML: Anwendungsfall-, Klassen-, Sequenz-, Zustands- und Aktivitätsdiagramm lesen und erstellen.

11 Aufgaben dazu übenKostenlos, ohne Anmeldung, mit Lösungsweg

Darum geht es

Die Unified Modeling Language (UML) beschreibt Software grafisch und unabhängig von der Programmiersprache. Das Anwendungsfalldiagramm zeigt, welche Funktionen Akteure nutzen. Das Klassendiagramm beschreibt Klassen mit Attributen und Methoden sowie ihre Beziehungen: Vererbung (leeres Dreieck), Assoziation mit Multiplizitäten, Aggregation (leere Raute) und Komposition (ausgefüllte Raute), bei der die Teile nicht ohne das Ganze existieren. Sichtbarkeiten werden mit Plus (öffentlich), Minus (privat) und Raute (geschützt) markiert.

Für das Verhalten industrieller Systeme ist das Zustandsdiagramm besonders wichtig. Übergänge werden mit Ereignis, Wächterbedingung in eckigen Klammern und Aktion nach dem Schrägstrich beschriftet. Aus jedem Zustand muss ein sicherer Weg in den Grundzustand führen.

Das Sequenzdiagramm zeigt den zeitlichen Nachrichtenaustausch zwischen Objekten, das Aktivitätsdiagramm einen Ablauf mit Entscheidungen (Raute) und parallelen Zweigen (Synchronisationsbalken). Die Diagramme dienen zur Abstimmung mit dem Kunden und später als Dokumentation.

Das solltest du dir merken

  • Ausgefüllte Raute Komposition, leere Raute Aggregation, leeres Dreieck Vererbung.
  • Minus heißt privat, Plus öffentlich.
  • Übergang gleich Ereignis [Bedingung] / Aktion.
  • Der Synchronisationsbalken teilt einen Ablauf in parallele Zweige.

Typische Fehler in der Prüfung

  • Aggregation und Komposition verwechselt.
  • Multiplizitäten auf der falschen Seite der Assoziation gelesen.
  • Zustände ohne Weg in den sicheren Zustand entworfen.

Tipps aus der Werkstatt

  • Rauten im Klassendiagramm: ausgefüllt heißt Komposition, die Teile sterben mit dem Ganzen; leer heißt Aggregation, die Teile leben weiter. Ein leeres Dreieck am Pfeil ist Vererbung („ist ein“).

Sitzt das Thema? Teste dich mit echten Prüfungsfragen.

11 Aufgaben zu „Softwareentwurf mit UML“, falsche Antworten kommen in der Runde noch einmal.

Jetzt üben

Grundlage: KMK-Rahmenlehrplan Elektroniker/-in für Informations- und Systemtechnik, Lernfeld 8. Eigene Erklärung, keine Originalaufgaben der Prüfungsausschüsse.